fidor

Der Nutzerbereich der Fidor Bank sieht sehr professionell aus.

Fidor Smart – das Girokonto der Fidor Bank im Test – Das Fidor Smart Konto ist ein Online Konto der Fidor Bank das mit einer ganzen Reihe von Features aufgepeppt wurde. Das Konto ist dabei schufafrei, bietet aber neben dem reinen Online-Banking Zugriff auf wesentlich mehr Banking-Funktionen.

Das Konto wird dabei direkt bei der Fidor Bank geführt und bietet eine Einlagensicherung bis 100.000,00 Euro pro Anleger. Eine Kontoführungsgebühr gibt es nicht. Dafür wird Guthaben auf dem Konto mit 0.5 Prozent verzinst (Stand 2015).

Kontoeröffnung – schnell und wenig kompliziert

Die Eröffnung des Kontos erfolgt online und per PostIdent wird die Legitimierung vorgenommen. Video-Legitimierung gibt es derzeit nicht, der PostIdent ist aber einfach nur auszudrucken, zur Post zu bringen und nach zwei Tagen war das Konto eröffnet. Auch die erste Überweisung braucht nicht lange bis das Geld auf dem neuen Konto verfügbar war.

Geld-Notruf – die Betteltaste

Der Geldnotruf ist ein interessante Funktion mit der man kurzfristig nach Kredit fragen kann. Diese Funktion ist dabei eher für kleinere Kredit im Bereich von 100 und 199 Euro gedacht. Allerdings sollte man nicht zu oft diese Funktion in Anspruch nehmen. Es gibt zwar keine Zinsen, aber eine Gebühr von 6 Euro für die Benutzung. Das entspricht beim 100 Euro Kredit immerhin einem effektiven Jahreszins von 72 Prozent!

Geld verdienen mit Engagement

Man kann mit dem Fidor Smart Konto auch selbst (etwas) Geld verdienen. Während viele Banken Kunden bestrafen, die keinen gehaltseingang haben, gibt es bei dem Smart Konto 1 Euro pro Monat Bonus bei Gehaltseingang.

Dazu werden auch weitere Dienste vergütet:

  • pro Gehaltseingang 1 Euro
  • erfolgreiche Rückzahlung von Notruf-Geld: 1 Euro
  • Freunde werben: 5 Euro

Das Fidor-Smart Konto im Vergleich

Im Gegensatz zu anderen Online-Konto (wie beispielsweise number26) bietet das Fidor Smart Konto den kompletten Banking-Bereich. Man findet Sparmöglichkeiten, Kredite und auch Devisenanlagen. Teilweise sind es schon zu viele Varianten, viele Nutzer dürften vom Umfang der Möglichkeiten einfach erschlagen sein. Praktisch allerdings: ein separates Depotkonto ist dadurch nicht mehr notwendig.

Insgesamt wirkt der Kontobereich nicht nur überladen sondern auch wie eine Weitervermittlung. Dienste wie Ayondo oder Smava sind eingebunden ohne darauf hinzuweisen, dass es sich um Fremdleistungen handelt. Bei den Anlageformen stehen die abgesicherten Sparbriefe gleich neben den ungesicherten Kapitalbriefen – wer den Unterschied nicht kennt, geht hier hohes Risiko ein ohne es zu wissen.

Prinzipiell ist das Konto damit durchaus modern und auch umfangreich, bietet aber für unerfahrene Kunden auch sehr viele Fallstricke und mögliche Probleme. Nach unserer Auffassung sollte man daher nur zu Fidor Smart wechseln, wenn man sich mit dem Banking.Bereich auskennt und weiß, was man macht.

By | 2017-05-22T11:52:57+00:00 Oktober 10th, 2015|Allgemein|0 Comments

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